Rehmsdorf
Rehmsdorf ist ein eher kleiner Ortsteil der Gemeinde Elsteraue und befindet sich an der östlichen Grenze unseres Kirchenkreises und der Region „Nördliches Zeitz“. Der Ort hat etwa 1150 Einwohner, von denen etwas mehr als 100 der evangelischen Kirchengemeinde angehören.
Die im Jahre 1704 errichtete denkmalgeschützte Kirche bildet mit dem Bürgerhaus (ehemaliges Rittergut), dem früheren Pfarrhaus und der alten Küsterschule (jetzt evangelisches Gemeindehaus) ein einheitliches bauliches Ensemble. Der von der Kirchengemeinde betriebene Friedhof liegt nahe der Kirche und hat eine eigene Friedhofskapelle.
Etwa zeitgleich mit der Entstehung der Region nördliches Zeitz haben sich die Gemeinden Langendorf, Rehmsdorf und Tröglitz/ Gleina zu einer Gottesdienstgemeinschaft zusammengeschlossen. Damit konnte gesichert werden, dass im Umkreis von ca. 10 Kilometern sonntäglich Gottesdienste gefeiert werden können. Diese Regelung wurde nach anfänglichen Bedenken von den Gemeindegliedern angenommen und hat sich bewährt.
Der sich regelmäßig treffende Frauenkreis, Besuche von Alten, Kranken und Jubilaren, kleine und in größerem Rahmen stattfindende musikalische Veranstaltungen/Konzerte, sowie enge Kontakte zum Ortschaftsrat, zur Schule und anderen Einrichtungen des Dorfes sind Ausdruck der Präsenz der Kirchengemeinde im Ort. Diese Tatsache hat sich insbesondere bei der seit fünf Jahren verstärkt betriebenen Vorbereitung und Durchführung der umfassenden Maßnahmen zur Erhaltung unseres Gotteshauses gezeigt. Ein Interessenkreis zur Sanierung der Kirche, dem auch kirchenfernere Einwohner angehören, konnte gebildet werden. Bei ihm laufen z.B. die Fäden zur Organisierung materieller und finanzieller Hilfsleistungen zusammen.
2007 wurde der Gemeindekirchenrat neu gewählt. Leider konnte die beabsichtigte personelle Stärkung nur zum Teil erreicht werden, so dass weiterhin zur Erledigung der umfangreichen Aufgaben immer wieder spontane Hilfe nötig ist. Die Kirchengemeinde leidet sehr unter personeller Überalterung, Jugendliche fehlen fast völlig und die Mobilisierung inaktiver Gemeindeglieder führt nur selten zum gewünschten Erfolg.
Als Schwerpunkte der künftigen Arbeit des GKR sind zu nennen: die Gewinnung neuer bzw. die Verbesserung der Mitarbeit vorhandener Gemeindeglieder, die Weiterführung der Kirchensanierung mit Vorrang des Turmes, die Errichtung einer Bestattungsstätte „unter der grünen Wiese“ auf dem Friedhof und die Mitarbeit in der Region nördliches Zeitz.




